BJÄREHALVON
Eine Einzigartige Landschaft der Bronzezeit
Die reizvolle Halbinsel Bjärehalvön ist eine Perle, die man aus immer
neuen Blickwinkeln entdecken kann. Sanfte Hügel und Täler, Wiesen
und Felder mit gewundenen Steinmauern, frische Buchenwälder und
atemberaubende Ausblicke belohnen die Besucher mit unzähligen
wunderschönen Eindrücken.Auch für die Menschen der Bronzezeit hatte Bjärehalvön große
Anziehungskraft. Damals, vor ca. 3,000 Jahren (1800-500 v.Chr.), war
das Klima einige Grad wärmer als heute. Die leichten Böden hier
gefielen den Bauern gut. Die Siedlungen und die stattlichen Grabhügel
baute man bevorzugt auf den Anhöhen mit weiter Aussicht, und davon
hatte Bjärehalvön reichlich zu bieten. Auch heute noch wird die
Landschaft stark von den zahlreichen Spuren geprägt, die Menschen
der Bronzezeit hinterließen. Überall auf den Anhöhen sieht man die
groBen Grabhügel; es sind über 700: und der aufmerksame man die
Wanderer findet eine Vielzahl von rätselhaften Zeichen aus der
Vorstellungswelt der Bronzezeitmenschen, eingehauen in Steine und
Felsplattan: Schalensteine, längliche Vertiefungen und fußabdruck
förmige Aushöhlungen.Die Bronzezeit wird auch als das 'erste goldene Zeitalter Europas'
bezeichnet. Die sozialen Gemeinschaften waren stark, und die
goldfarbene Bronze stellte ein würdiges Symbol für Macht und Reichtum
dar. Von den prachtvollen Palästen auf Kreta und in Mykene verbreitete
sich das neuse Metall zusammen mit Gegenständen, Ornamentik und
kulturellen Mustern schnell Richtung Skandinavien. Ein dichtes
Kontaktnetz verband die Völker Europas, und in Skandinavien entstand
eine sehr reiche Kultur.In Südskandinavien erreichte die Kunst des Bronzegusses eine
unübertroffene Perfktion und Feinheit. Prachtgegenstände, wie die
riesigen Bronzeluren, erfüllen uns mit Bewunderung und geben auch
heutigen Technikern Rätsel auf.